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Guten Tag.

Und willkommen zu einem Einrtrag auf diesem Blog , den er gehofft hat nie zu machen. Doch er macht ihn. Und sie lesen ihn. Denkt er.  

Er sitzt in einem leeren Zimmer. Okay, der Wahrheit`s halber: Es ist nicht leer. Eher bis zum Rand gefüllt mit Krims-Krams. Doch er fühlt sich wahnsinnig leer. Und seine Gefühle projeziert er meistens auf seine Umwelt. Aus diesem Grund wirkt der Raum eben so. Er kann aus seinem Fenster, über der schlafenden Betreuerin, seine alte Heimat sehen, die ihn schon so unendlich viele Stunden wachgehalten hat. Es rauschen LKW`s und Züge vorbei. Er hört sie nur und ist genau wie sie auf einem Weg ins Ungewisse. In Gedanken. Er hat Angst und vermisst sein Zuhause. Auch wenn es nur 4km sind , die ihn davon trennen , lebt er trotzdem in einer anderen Welt. Auch ist man an diesem Ort vollkommen isoliert von der so vertrauten , anderen Welt. Es ist ein völlig anderes Leben. Und nun kommen wir zu seinem Lagebericht :

Alle Leute hier mit denen ich mich unterhalten habe , haben genau das Gleiche hinter sich wie ich. Stress zuhause und viele Nächte die sie auf der Straße verbracht haben. Doch aus ihren Mündern erschreckt und verletzt es ihn ein wenig. Hier gibt es Personen die mittlerweile 3 Jahre hier wohnen. Ich frage mich wie lange ich hier sein werde. Weiterhin sind meine Gedanken zu perplex , als dass ich sie hier aufschreiben könnte. Aus diesem Grunde sehe ich mich gezwungen euch zu erzählen wie sein Tag verläuft. Der Tagesablauf :

Du kannst und hast den ganzen Tag nichts zu tuen. Bis 15 Uhr Hausaufgaben, danach Freizeit bis zum Abendessen. Um 21:30 ist Nachtruhe und die Kommunikation wird durch Handyentzug eingeschränkt. Er kann dies einfach nicht. Noch nicht. Es ist jetzt 23:40 und er sitzt Tränenüberströmt an seinem Fenster zur Welt. Gute Nacht liebes Tagebuch. Gute Nacht lieber Blog.

Nachwort : Die Blogeinträge sind zeitverschoben. Ich habe den Eintrag am 9. März geschrieben. Doch habe ich es vorher nicht an den Rechner geschafft. Bzw durfte es nicht.

Tears run down his face

A sunny day

11.3.07 13:55


Die Antwort

..auf alle Fragen nach dem Sinn des Lebens ist, sich damit abzufinden, daß der Sinn nicht erkennbar ist. Und wenn der Sinn nicht erkennbar ist, gibt es auch keinen. Das Leben ist also sinnlos, womit auch der Tod sinnlos wäre. Und wieso sollte ich mich vor etwas Sinnlosem fürchten?

Es war ein schöner Tag. Leider auch ein langer. Doch dies spielt nun nicht mehr wirklich eine Rolle.  Sie lesen ihn aber er ist nichtmehr da. Nichtmehr in seinem Gebiet. Er zieht heute in ein Jugendwohnheim. Er wird nicht bloggen können oder in icq schauen. Auch wenn er es wollen würde. Sein Handy hat er dabei , soviel ist sicher. Alles andere kommt auf ihn zu. Noch hat er es warscheinlich nicht richtig verstanden doch spätestens morgen Abend oder übermorgen wird er es begreifen. Es bleibt spannend . Für ihn. Kommt mich doch mal besuchen. Die Adresse ist 71229 Leonberg Am Rande des sozialen Abgrunds 666. Und da ich mit Verwunderung feststellen musste wer so alles meinen Blog liest zitiere ich zum Schluss ein lustiges Giga-Männchen .

Aber auf Bälde!
Man sich sehe

 

*flutsch und weg* 

8.3.07 03:14


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